es fühlt sich ein bisschen wie zerbrechen an. Zerbrechen an der Last, die plötzlich auf den Schultern liegt und sich nicht mehr tragen lässt. Zerbrechen an dem Gefühl, unwichtig zu sein.
Morgens wacht man auf und es ist dunkel - die Vögel zwitschern, die Sonne scheint langsam durch die Wolken, aber das alles sieht man nicht. Es ist dunkel - vor den Augen, hinter den Augen. Man fühlt sich wie in tausende Stücke zerrissen. In solchen Momenten braucht man jemanden, der die Last abnimmt, wenn auch nur für kurze Zeit. Zum Aufatmen.
Nur wenn dieser jemand nicht da ist.. sei es, weil es etwas wichtigeres zu tun gibt, oder weil es jemanden gibt, der wichtiger als man selbst ist für diese Person, dann spürt man gleich die doppelte Last auf den eigenen Schultern, die man durch den Tag tragen muss.
Und als einziges bleibt die Hoffnung auf den nächsten Tag, das neue Erwachen, und die Hoffnung darauf, die Last nicht alleine tragen zu müssen.
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